China – das Land des aufgehenden Lächelns

China ist in aller Munde: Ob rasantes Wachstum, Smog über Beijing oder die Menschenrechtslage…beinah täglich ist das Reich der Mitte in den Schlagzeilen unserer Zeitungen. Doch China ist weitaus mehr als „Das Land des Lächelns“, eine aufstrebende Wirtschaftsmacht oder gar „Die rote Gefahr“. China ist das Land der Gegensätze zwischen Arm und Reich, zwischen Reisterrassen und Mega-Metropolen, zwischen feurig scharfen Spezialitäten aus der Provinz Sichuan und zuckersüßem Mondkuchen.

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China im Aufschwung

Lange Zeit galt China, das bevölkerungsreichste Land der Erde, als rückständiges Land der dritten Welt und diktatorisch regiert, als ein Land, das von Hunger und Seuchen bedroht und auf die Hilfe der Industrienationen angewiesen war, seine Bewohner mit Nahrung und notwendigen Aufbauhilfen zu versorgen. Nahezu unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit erlebte China einen Aufschwung, der seinesgleichen sucht. Von dem unterentwickelten Agrarland wandelte es sich in den letzten Jahrzehnten hinter den USA und Japan zur dritt größten Wirtschaftsmacht der Welt. Mit dem Ende der Kulturrevolution veränderten die neuen Führer das Wirtschaftssystem. Durch starke Investitionen durch die Regierung konnte eine breite Palette von Industrien entwickelt werden, ausländischen Firmen wurde es erleichtert, sich in China anzusiedeln und die billigen Arbeitskräfte und Ressourcen zu nutzen. Der Straßenbau sowie die gesamte Infrastruktur wurden in ganz China vorangetrieben und dabei die Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung weitestgehend ignoriert.

Die ausländischen Firmen, die sich in China niedergelassen hatten, vermittelten den Arbeitern das Know-How, das genutzt wurde, eigene Marken zu entwickeln, die durch das große Angebot an billigen Arbeitskräften preiswert hergestellt werden konnten, so dass China sich vom Import- zum Exportland entwickeln konnte. Viele im Ausland entwickelte Produkte wurden in China kopiert, heute gilt das Land als Hersteller der meisten Plagiate auf der Welt. Dieses aggressive wirtschaftliche Verhalten führt in der übrigen Welt zu starker Kritik an der chinesischen Führung.

Die Folgen des Wirtschaftsaufschwungs lassen sich noch nicht ermessen. Die forcierte Industrialisierung, die keinerlei Rücksicht auf Umwelt und Bewohner nahm, hat die Folgen einer gravierenden Verschmutzung von Luft, Wasser und Umwelt zu bewältigen. Im Zuge der Entwicklung haben sich die Löhne der Arbeiter stark erhöht, ein Mangel an Arbeitskräften macht sich spürbar bemerkbar, eine neue Mittelschicht ist entstanden, die die Wirtschaftsgüter der westlichen Welt stark nachfragt, und zu deren Befriedigung der Anteil an Importen stark gesteigert werden muss. Die hohe Inflationsrate gibt Anlass zur Besorgnis und könnte den weiteren Aufschwung der chinesischen Wirtschaft abbremsen wenn nicht gar stoppen.

Linktipp:
FAZ-Interview mit Henry Kissinger über das Verhältnis von Europa und China

Ebenfalls nicht absehbar ist, wie sich die Entwicklung der Wirtschaft auf die politische Situation des Landes auswirken wird. Bisher sind große Proteste der Bevölkerung ausgeblieben, während die strikte Politik in der westlichen Welt auf große Kritik stößt.

Wie sich letztlich die Krise in Japan und die dadurch entstandenen Probleme in Bezug auf Atomkraft und verstrahlter Luft und Lebensmittel sowohl auf die Weltwirtschaft als auch auf den Aufschwung in China auswirken wird, bleibt abzuwarten. Selbst gewiefte Wirtschaftsanalysten wagen hierzu keine Prognosen.

Und zum Schluss noch ein interessantes Video von der ARD über China als durstige Weltmacht:

Meinungsfreiheit früher und heute

Größtenteils waren unser Väter auch nicht in der Lage eine Tastatur zu bedienen. Ich habe aber eine Erfahrung gemacht, die Chinesen lernen sehr sehr schnell und sind in keiner Weise gegen neue Technologien abgeneigt (verallgemeinert). Aber das riesige soziale Gefälle innerhalb China stellt gewissermassen die Rahmenbedingungen. Rahmenbedingungen in gesellschaftlicher und auch politischer Hinsicht, was soviel heißt, wenn in China “totale Meinungsfreiheit und Selbstverwirklichung” herrschen würde, wo wäre China dann? Immer im Bezug zu dem riesigen sozialen Gefälle. Neid, Hass, Abschottung, Aggression vielleicht gar Bürgerkrieg? Vieles könnte sein, zumindest wäre es kein vereintes China mehr. Wobei die Einheit Chinas eines der höchsten Ziele des Landes ist. So zeigt die Regierung dort die eiserner Faust und an anderer Stelle die ausgestreckte Hand. Jeder bekommt soviel, wie sein Verantwortungsgefühl verkraften und umsetzen kann. Aber der Trend ist klar gezeichnet, jeder bekommt etwas mehr. Das könnte man auch kontrollierten Wandel nennen. Und ob ich meine Vertreten frei wähle, oder ob kompetente Regierende das Land führen – ich stelle mir manchmal wirklich die Fragen was ist besser – Affentheater in Berlin, gezankt um nichts, und echte Probleme werden einfach ignoriert, nur weil man die nächste Wahl verlieren kann? Die Antwort sollte jeder selbst finden. Ich finde persönlich mein Recht auf Vertreterwahl OK, aber nicht um diesen Preis des Affentheaters. Über was die diskutieren ist nicht ok: Tagelang wird darüber diskutiert, ob der Amoklauf in Winnenden denn wegen Online Games stattgefunden hat oder nicht. Doch da diese Politiker ja aller alt eingesessen sind, vertreten sie natürlich die Meinung, dass Online Games schlecht sind und so verlagert sich auf die Diskussion in diese Richtung. In China sind diese schon hart zensiert und so gut wie verboten.

LTE – Die neue Technik

Wie findet man im Internet die besten LTE Anbieter

Es gibt im November 2011 in Deutschland vier Anbieter mit LTE-Tarifen: Vodafone, 1&1 (dieser Anbieter nutzt das Vodafone-Netz), die Telekom und o2. Diese Zahl wird sehr schnell wachsen, 1&1 ist beispielsweise erst Anfang November 2011 dazugekommen. Wenn Sie einen LTE-Anbieter im Internet suchen, stoßen Sie auch auf der ersten Seite bei Google auf jede Menge Fachartikel, die aus der ersten Jahreshälfte 2011 stammen und schildern, wie LTE ausgebaut werden wird. Diese Artikel sind veraltet. Bei der Anbietersuche sind zwei Informationen entscheidend:

 

  1. LTE startete in Deutschland und Österreich im Juli 2011, in Deutschland in den Ballungsgebieten Köln, Düsseldorf, Berlin und Hamburg, in Österreich in Wien, Salzburg und Innsbruck. Es kamen sehr rasch weitere Gebiete hinzu, Nordrhein-Westfalen dürfte im November 2011 nahezu ausgebaut sein, ebenso die Großräume Berlin, Hamburg, das Bundesland Bayern, Baden-Württemberg und große Teile Thüringens und Sachsen-Anhalts.
  2. Sie müssen Ihre LTE-Netzverfügbarkeit prüfen, wie das Anfang der 2000er Jahre auch mit UMTS-Tarifen durchgeführt wurde. Die Anbieter stellen entsprechende Tools zur Verfügung. Dabei ist zu beachten, dass Sie keinesfalls die höchst verfügbare LTE-Geschwindigkeit (Vodafone: 50 MBit/s) erreichen müssen. Der Verfügbarkeitscheck sagt im Grunde nur, dass LTE in Ihrer Region prinzipiell verfügbar ist.

Soll man jetzt einen LTE-Tarif buchen?
Die Antwort lautet: Klares Ja.

Wenn in Ihrer Region LTE verfügbar ist, können Sie zumindest einen der preiswerteren Tarife mit Datenraten von beispielsweise 7,2 MBit/s buchen. LTE wird ausgebaut werden, soviel steht fest. Warum ist das so. Der Wunsch nach schnellen Datenverbindungen wächst rasant. Die Menschen wollen gleichzeitig HD-TV über das Netz schauen, so schnell wie möglich im Internet surfen, VoIP und Online-Gaming nutzen, und das alles auf einmal. Die heimische Technik, nämlich moderne WLAN-Router mit der Übertragungsmöglichkeit von 450 MBit/s, gibt es längst. Auch auf mobilen Geräten, seinen es Smartphones, Tablets oder Laptops, kann es nicht schnell genug mit den Daten gehen. Nun gibt es auch Bestrebungen, mit Festnetzleitungen die Kapazitäten auszubauen, aber das ist enorm teuer. Es gibt seit 2010 einige Modellversuche, Glasfaserleitungen bis in die Wohnungen von Endnutzern zu verlegen, um höchste DSL-Geschwindigkeiten zu erreichen, doch ob sich das durchsetzt, ist höchst fraglich, aus schieren Kostengründen. Auch die Tarife der Kabelanbieter wie Kabel BW, mit denen Datenraten von 126 MBit/s erreicht werden können, sind enorm teuer, sie kosten bis zu 130 Euro monatlich. Da ist LTE jetzt schon die preiswertere Alternative, der 50-MB/s-Tarif von Vodafone kostet 69,99 Euro, und das ist ein Startpreis, der sehr bald sinken dürfte. Die Datenrate ist zwar niedriger, aber ob Sie bei Kabel BW wirklich 126 MBit/s erreichen, merken Sie im Ernst nicht.
Da es bislang nur wenige Anbieter gibt, ist ein LTE-Tarif Ende des Jahres 2011 relativ leicht zu finden, einfach nach LTE-Anbietervergleich suchen. Nicht vergessen: Der erste Schritt ist der Verfügbarkeitscheck.

Weiterführende Seiten:

Und zum guten Schluss noch ein interessantes Video über LTE:

Die 5 beliebtesten Reiseziele um Shanghai

Das Reiseziel Shanghai ist oft der Ausgangspunkt einer China-Rundreise und aufgrund der zentralen Lage und guten Anreisemöglichkeiten bestens dazu geeignet. In China warten eine uralte Geschichte und moderne Städte auf Touristen.

Bejing
Etwa 1.000 km nördlich von Shanghai liegt die chinesische Hauptstadt Peking, auch Bejing genannt. Kulturell blickt Peking auf eine über 3.000 Jahre alte Geschichte zurück, die sich überall in der Altstadt wiederfindet. Das Palastmuseum, im Volksmund verbotene Stadt genannt, und der Sommerpalast der Kaiserdynastie stehen Ihnen zum Besuch offen. Sehenswert sind auch der Platz des Himmlischen Friedens mit dem Mausoleum von Mao Zedong und die zahlreichen Tempel und Parks in der Altstadt.

Hong Kong
Im Süden Chinas liegt Hong Kong, eine pulsierende, moderne Metropole. Mit dem Peak Tram fahren Sie auf den Berg The Peak, von wo aus Sie eine herrliche Sicht auf die Stadt genießen. Auf Lantau Island thront der gigantische Tian Tan Buddha, eine der großen fünf Buddha-Statuen in China. Außerdem bieten zahlreiche Shopping Malls und Märkte unter freiem Himmel jede Menge Einkaufsspaß zu günstigen Preisen. Nachts pulsiert das Leben in der Feiermeile Lan Kwai Fong.

Macao
Unweit von Hong Kong liegt die ehemalige Kolonialstadt Macao, die als Las Vegas des Ostens bezeichnet wird. Anders als in vielen asiatischen Ländern ist das Glücksspiel hier legal und wird zum Beispiel im großen Casino Lisboa betrieben. Sehenswert sind neben der zum UNESCO Weltkulturerbe zählenden Altstadt die Fassadenruine der Pauluskirche und der Macao Tower. Besonders beliebt ist der Grand Prix, der jährlich auf den Straßen von Macao ausgetragen wird und zu den insgesamt 8 Millionen Touristen im Jahr beiträgt.

Taipeh
Als Hauptstadt Taiwans ist Taipeh ein gutes Reiseziel um die Kultur und Geschichte der chinesischen Republik kennen zu lernen. Vom Wolkenkratzer Taipei 101 haben Sie einen herrlichen Ausblick über die Stadt und können in der Einkaufszone nach Herzenslust shoppen. Im nationalen Palastmuseum können Touristen Schätze aus einer 3.000 Jahre alten Geschichte besichtigen. Anschließend lohnt sich ein Besuch des bekannten Longshan-Tempels und des Konfuziustempels. Wie in fast allen asiatischen Ländern werden auf zahlreichen Märkten rund um die Uhr Waren angeboten.

Nanjing
An der Ostküste Chinas liegt die Stadt Nanjing, die sich in ein südliches und eine nördliches Stadtgebiet teilt. Im Norden stehen Besuchern der Trommelturm, der Glockenpavillon und die Ruinen des einstigen Kaiserpalastes offen. Weit lebendiger ist der südliche Stadtteil, in dessen Zentrum der Konfuziustempel steht. Sehenswert sind auch die alte Stadtmauer, der Palast der Himmelsverehrung und der wunderschöne Mochouhu-Park.

China – Shanghai

Die chinesische Hafen- und Industriestadt Shanghai blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die erste Besiedlung wird um das Jahr 4000 v. Chr. datiert, der Ortsname wurde erstmals im Jahr 960 urkundlich erwähnt. Bereits 300 Jahre später war Shanghai zu einem wichtigen Handelsort herangewachsen. Die Briten zwangen die Chinesen im Jahr 1842, den Hafen für europäische Kolonialmächte zu öffnen, um von der aufstrebenden Wirtschaft des Landes ihren Nutzen zu ziehen.

Auch wenn die Stadt auch von der Öffnung der Wirtschaft profitierte, kam es dennoch zu Problemen mit der einheimischen Bevölkerung, die sich von den Kolonialmächten ungerecht behandelt fühlten. So entstanden mehrere Syndikate, die versuchten die Kontrolle über Shanghai zurückzugewinnen und so große Teile der Stadt unter ihre Gewalt brachten. Ein wichtiges Datum in der Geschichte der Stadt ist außerdem die Machtübernahme der Kommunisten am 27. Mai 1949. Der chinesische Staat vertrieb durch ihre Planwirtschaft viele ausländische Firmen in die Hafenstadt Hongkong.
Nach dem Tod Mao Zedongs war Shanghai wirtschaftlich am Ende, als sich die Regierung endlich dazu entschloss, die ehemals große Hafenstadt wieder aufzubauen. Heute ist Shanghai wieder eine der großen Wirtschaftszentren der Volksrepublik China und ein starker Touristenmagnet. Auch die Einwohnerzahlen begannen wieder zu steigen. Durch die chinesische Ein-Kind-Politik profitiert Shanghai allerdings sehr von zuwandernden Arbeitern. Im Jahr 2010 lebten etwa 19,2 Millionen Menschen auf engem Raum in der Metropole. Viele der Menschen arbeiten in den Textilfabriken oder den Reedereien der Stadt.

Durch zahlreiche kulturelle Angebote, gelang es, Shanghai zu einer Touristenhochburg und modernen Vorzeige-Stadt zu machen. So ist Shanghai der Heimatort vieler Museen, die sich auf die chinesische Geschichte und Kultur spezialisiert haben. Das Shanghai-Museum ist eines der bedeutendsten kulturellen Ausstellungsorten für chinesische Kunst mit über 120000 Exponaten. Die alten Gebäude der Stadt wurden zum Teil für die Touristen erhalten, wichen aber großflächig moderneren Bauten, die denen westlicher Städte stark ähneln und nur wenig an den asiatischen Baustil erinnern. Der alte und der neue Teil der Stadt werden über den Fluss Yangtse mit den zwei längsten Hängebrücken der Welt miteinander verbunden.
Im Zentrum der Stadt befindet sich außerdem die Nanjing Lu, eine der größten Einkaufsstraßen der Erde, in denen größtenteils ausländische Luxusartikel angeboten werden. Chinesische Festtage werden in den Straßen Shanghais groß und aufwändig gefeiert. Die Termine richten sich nach dem Mondkalender, weswegen sich die Termine Jahr für Jahr verändern können.

Ein Video, in der Architektur, die Menschen und die Umgebung in Shanghai gezeigt werden:

China ist und bleibt ein beliebtes Reiseziel unter Europäern – nicht nur die Kultur und Sehenswürdigkeiten locken, sondern auch Wirtschaft und Arbeitssituation. Falls noch Fragen zu China bestehen, kann man sich hier einlesen.

Die 5 größten Touristenattratkionen in Thailand

Thailand gehört zu den bekanntesten Reiseländern in Südostasien. Seine Popularität ist leicht erklärt, wenn man sich die Vielfalt an Zielen vor Augen führt.

Bangkoks exotisches Flair ist legendär. Es dauert nur Augenblicke bis der Besucher sich inmitten dieser fremden Welt aufgesogen fühlt. Jeder Tuk Tuk Fahrer und Souvenirverkäufer auf der berühmten Backpackermeile der Kao San Road trägt zu diesem besonderen Bangkokgefühl bei. Aber die Hauptstadt hat soviel mehr zu bieten: Moderne Shoppingzentren am Siam Square, unzählige Blumen- und Gemüsemärkte sind ebenso verstreut in der riesigen Metropole, wie die bunten Wats (Tempel). Wat Arun, das Schmuckstück der 10 Baht Münze und der Königspalast werden an der Spitze nur noch vom liegenden, goldenen Buddha im Wat Po ergänzt.

Das Land des Lächelns ist bekannt für seine traumhaften Strände. Nirgendwo sind die Strände in ihrer Vielzahl so einfach zugänglich wie auf der Insel Phuket. Es gibt Buchten in kleinen Fischerdörfern in der südlichen Spitze der Insel, darüber sind die „Kata“-Strände mit hochklassigen Resorthotels gesäumt. Wer in seinem Urlaub gerne das Nachtleben genießt, kommt am Patongbeach definitiv auf seine Kosten. Während tagsüber der Strand mit zahlreichen Aktivitäten lockt, locken nachts die Straßen. Bars, Pubs, Discotheken und Nachtclubs findet man an jeder Ecke.

Koh Tao, die „Schildkröteninsel“ im Golf von Thailand, ist übersäht von Tauchschulen. Fast nirgendwo auf der Welt werden so viele Menschen in ihrem Anfängerkurs an den faszinierenden Unterwassersport herangeführt. Die Insel ist umsäumt von Tauchplätzen. Neben dem Namensgeber der Insel, treffen glückliche auch noch auf kleinere Haie oder einen der sanften Riesen, die Walhaie. Jeden Monat um Vollmond ist die Insel wie ausgestorben, da auf der Nachbarinsel Koh Phangnan die berühmteste Tranceparty der Welt am „Full Moon“ Strand lockt.

Für geschichtlichen Hintergrund führt kein Weg an Sukhothai, der Wiege Thailands, vorbei. Vor gut 800 Jahren war Sukhothai die Hauptstadt des mächtigen Siamreichs. Über Jahrhunderte haben sich die Herrscher in Form riesiger buddhistischer Tempelanlagen ein Denkmal gesetzt. Heute stehen die Überreste unter dem UNESCO Weltkulturschutz. Wer alle Zonen besuchen möchte, kann sich über einige Tage auf dem Fahrrad in mystischer Landschaft freuen.

Chiang Mai ist die größte Stadt des Nordens. Ein Schlendern über den bunten Sonntagsmarkt mit seinem Kunsthandwerk macht deutlich, wie viele verschiedene Bergvölker in der Region leben. Karen, Lisu, Akha und viele andere bereichern den Norden durch Kulturen, die sie aus ihren umliegenden Heimatländern mitgebracht haben. Für tieferen Einblick in das Leben der Stämme laden Trekkingausflüge in den Dschungel des Nordens mit Übernachtungen in traditionellen Dörfern ein.

Die 5 größten Touristenattraktionen in Sri Lanka

Das Urlaubsparadies Sri Lanka befindet sich im Indischen Ozean. Neben wunderschönen, kilometerlangen Sandstränden hat die Insel vor allem kulturell hat einiges zu bieten.

Die Tempelanlagen der alten Königsstadt Kandy gelten als kulturelles Highlight. Der bedeutendste Tempel ist der Zahntempel, in dem eine der wichtigsten Reliquien des Buddhismus, ein Eckzahn Buddhas, aufbewahrt wird. Die Sicherheitsmaßnahmen im Tempel sind streng, Besucher des Tempels werden gründlich durchsucht. Dreimal täglich wird der Schrein, in dem sich der Zahn befindet, für die Öffentlichkeit geöffnet. Dann ist der Andrang im Tempel am größten. Um den Zahn ranken zahlreiche Mythen, die Urlauber während der Besichtigung erfahren können. Besonders lohnenswert ist der Besuch des Zahntempels während des 10-tägigen religiösen Festes im August. Dann trägt im Rahmen eines Festzugs ein Elefant den heiligen Zahn durch die Straßen.

Die Felsenfestung Sigiriya thront auf einem 200 Meter hohen Felsplateau und bietet einen imposanten Ausblick. Für den Aufstieg, der zwischen zwei riesigen, steinernen Löwenpranken beginnt und 1.860 Stufen umfasst, sollte man schwindelfrei sein. Während der Mittagshitze sollten Besucher ausreichend Wasser dabei haben. Auf halber Höhe befinden sich auch die berühmten „Wolkenmädchen“. Von den Felsmalereien aus dem 5. Jahrhundert gibt es heute noch 18. Diese meisten wurden jedoch restauriert. Nicht umsonst zählt der Löwenfelsen Sigiriya zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Eine besondere Pilgerstätte des Buddhismus ist der Baum Sri Maha Bodhi in Anuradhapura. Unter der Feigenbaumart fand Siddharta in Nordindien einst Erleuchtung und wurde zu Buddha. Der Baum in Anuradhapura ist ein Ableger und als heiligster und ältester Baum Asiens. Buddhistische Pilgerzeremonien finden täglich kurz vor 6 Uhr, 10:30 Uhr und kurz vor 18 Uhr statt. Nach buddhistischem Glauben wird der Buddhismus in Sri Lanka fortbestehen solange der Baum Blätter hat. Der Eintritt beträgt 100 Rps. Warum sich eine Reise zum Baum lohnt, ist hier zu sehen:

Der heilige Berg Adams Peak im zentralen Hochland ist ebenfalls als Pilgerziel berühmt. Der Berg wird normalerweise nachts bestiegen. Die Pilgerwege sind allerdings beleuchtet. Der Aufstieg auf den über 2.200 Meter hohen Felsen ist in 3 bis 4 Stunden zu schaffen. Ziel ist der Fußabdruck auf dem Gipfel, in dem Buddhisten den Fußabdruck Buddhas erkennen, die Hindus den von Shiva und die Muslime ihn als Fußabdruck Adams interpretieren. Während Vollmond oder an den Wochenenden sind besonders viele Pilger unterwegs.

Das Elefantenwaisenhaus in Pinnawela ist das bekannteste und größte Waisenhaus für verwaiste und verletzte Elefanten auf der Welt. Es befindet sich zwischen der Hauptstadt Colombo und Kandy. Die beste Zeit für einen Ausflug in das Elefantenwaisenhaus ist während der Fütterungszeiten der Tiere und während der Badezeit im Fluss.

Die 5 größten Touristenattraktionen in Nepal

Die Augen des Buddha blicken in alle vier Himmelsrichtungen, während die Augen der Pilger und Touristen nur in eine Richtung blicken: Auf die Spitze der Bodnath Stupa. Sie ist eine der vielen Attraktionen im Katmandu Tal und eine der bekanntesten. Dieses Tal hält gleich so viele Kulturdenkmäler, die meisten unter dem Status des UNESCO Weltkulturerbes, bereit, dass es schwer fällt, alle zu nennen, geschweige denn alle zu besuchen. Neben dem alten Katmandu am Durbar Square mit Tempeln und Palästen, sollte man unbedingt der buddhistischen Swayambunath Stupa mit einer Kolonie Affen und dem Pashupatinath Tempel einem der wichtigsten hinduistischen Heiligtümer in Nepal einen Besuch abstatten und einer Verbrennungszeremonie beiwohnen. Auch die Nachbarstädte Patan und Bhaktapur halten eindrucksvolle, renovierte Tempelanlagen für die Besucher bereit.

Wer nach Nepal reist, packt meist die Wanderschuhe ein, denn sonst verpasst er eines der Highlights, wofür die Region im Himalaja bekannt ist. Überwältigende Natur und der Blick auf schneebedeckte 8000er machen eine Reise erst wirklich unvergesslich.
Auf der Annapurnarunde erhascht man Blicke auf die gleichnamige Annapurna und andere Gipfel. Entweder begibt man sich auf die ganze Runde, die zwischen 10 und 14 Tage in Anspruch nimmt oder man wählt einen Flug nach Jomsom und geht nur einen kleinen Abschnitt.

Wer dem höchsten Berg der Welt näher kommen möchte, ist in Nepal ebenso richtig aufgehoben. Auf einem Track zum Mount Everest Basislager auf 5.000 Meter Höhe, bekommt man erst einen richtigen Eindruck von dieser Bergregion. Nach einem Flug in die kleine Stadt Lukla, hat man jedoch keine andere Wahl, als zu wandern. Auf beiden Tracks gibt es die Möglichkeit in einfachen Zimmern der so genannten Teehäuser entlang des Weges in den Dörfern zu übernachten. Auch einfache Mahlzeiten werden hier geboten.

Wer noch mehr von der Natur in Nepal erleben will, begibt sich in den Chitwan Nationalpark und hat Gelegenheit die Fauna und Flora des Dschungels im ersten Nationalpark Nepals vom Rücken einer der vielen Elefanten aus zu erkunden. Es bietet sich Gelegenheit zur Sichtung der seltenen Nashörner im Park. Das morgendliche Waschen der Elefanten am Fluss ist ein großes Spektakel, wenn die Mahuts ihren Elefanten eine ausgiebige Reinigung gönnen, kommt keiner der Zuschauer zu kurz, denn es darf mit angefasst werden.

Unweit von hier gibt es einen der wichtigsten buddhistischen Pilgerorte der Welt. Den Geburtsort des Siddharta Gautama Buddha in Lumbini. Auch dieser Komplex steht unter dem Schutz der UNSECO. In einem riesigen Areal haben sich zahlreiche internationale, buddhistische Tempel und Organisationen angesiedelt, in denen man sich den buddhistischen Studien widmen kann.

Die 5 größten Touristenattraktionen in Indien

Indien ist ein Reiseziel in Asien, welches vor allem bei kulturell interessierten Touristen sehr beliebt ist. Immerhin gibt es hier eine erstaunlich hohe Anzahl an religiösen Stätten, besonders die unzähligen Tempelanlagen im Land sind einen Besuch wert.

Touristenattraktion Nummer Eins in Indien ist sicher das Taj Mahal, welches in aller Welt bekannt ist. Erbaut wurde dieser opulente Palast aus Marmor in den Jahren zwischen 1648 und 1653; etwa 20.000 Handwerker sollen zur Fertigstellung dieses Meisterwerkes beigetragen haben. In Auftrag gab das Taj Mahal der Maharadscha Shah Jahan zu Ehren seiner bei der Geburt des 14. Kindes gestorbenen Frau.
Doch nicht nur der imposante Palast an sich ist sehenswert, auch den 18 Hektar großen Park, welcher das Taj Mahal umgibt, sollte man sich nicht entgehen lassen. Direkt vor dem Palast befindet sich ein See – das Spiegelbild des Taj Mahal in diesem See ist eines der am meisten fotografierten Motive in Indien.

Doch auch die berühmten erotischen Tempel von Khajuraho sollte man bei einem Urlaub in Indien keinesfalls versäumen. Von den einstmals 85 auf dem Gelände befindlichen Tempeln sind heute immerhin noch etwa 20 sehr gut erhalten und können von Touristen besichtigt werden.

Das Rote Fort in der Stadt Agra ist ebenfalls eine bekannte Touristenattraktion in Indien. Hierbei handelt es sich um eine eindrucksvolle Festungs- und Palastanlage, die besonders mit ihren hinduistischen und islamischen Baustilen beeindruckt. Auch am Bau dieser Anlage war der Maharadscha Shah Jahan beteiligt. Im Jahr 1983 wurde das Fort in die Kulturerbeliste der UNESCO aufgenommen – einige Teile können heute von interessierten Besuchern besichtigt werden.

Eine ganz besondere Touristenattraktion Indiens befindet sich mitten in der Wüste Thar, die Wüstenstadt Jaisalmer. Die meisten der hier befindlichen Bauwerke wurden aus gelben Sandstein errichtet. Da dieser in der Sonne golden schimmert, ist Jaisalmer auch als die “goldene Stadt” bekannt. Ein unvergessliches Erlebnis für Touristen hier inmitten der Wüste ist sicher ein Kamelritt. Beachten sollte man, dass hier in den Sommermonaten die Temperaturen schnell auf über 40 Grad Celsius klettern können und selbst im Winter sinken diese kaum unter 20 Grad Celsius.

Auch das höchste Heiligtum der Sikhs, der Goldene Tempel in Amritsar, sollte bei einer Indienreise ganz oben auf dem Reiseplan stehen. Dieser ist vollständig mit Blattgold bedeckt und so ein traumhaftes Fotomotiv. Im Inneren kann man hier ein interessantes Museum zur Geschichte der Sikhs besichtigen. Bei Besuchen im Goldenen Tempel kann man tagsüber zudem Versen aus dem Heiligen Buch lauschen.