Wie findet man im Internet die besten LTE Anbieter
Es gibt im November 2011 in Deutschland vier Anbieter mit LTE-Tarifen: Vodafone, 1&1 (dieser Anbieter nutzt das Vodafone-Netz), die Telekom und o2. Diese Zahl wird sehr schnell wachsen, 1&1 ist beispielsweise erst Anfang November 2011 dazugekommen. Wenn Sie einen LTE-Anbieter im Internet suchen, stoßen Sie auch auf der ersten Seite bei Google auf jede Menge Fachartikel, die aus der ersten Jahreshälfte 2011 stammen und schildern, wie LTE ausgebaut werden wird. Diese Artikel sind veraltet. Bei der Anbietersuche sind zwei Informationen entscheidend:
- LTE startete in Deutschland und Österreich im Juli 2011, in Deutschland in den Ballungsgebieten Köln, Düsseldorf, Berlin und Hamburg, in Österreich in Wien, Salzburg und Innsbruck. Es kamen sehr rasch weitere Gebiete hinzu, Nordrhein-Westfalen dürfte im November 2011 nahezu ausgebaut sein, ebenso die Großräume Berlin, Hamburg, das Bundesland Bayern, Baden-Württemberg und große Teile Thüringens und Sachsen-Anhalts.
- Sie müssen Ihre LTE-Netzverfügbarkeit prüfen, wie das Anfang der 2000er Jahre auch mit UMTS-Tarifen durchgeführt wurde. Die Anbieter stellen entsprechende Tools zur Verfügung. Dabei ist zu beachten, dass Sie keinesfalls die höchst verfügbare LTE-Geschwindigkeit (Vodafone: 50 MBit/s) erreichen müssen. Der Verfügbarkeitscheck sagt im Grunde nur, dass LTE in Ihrer Region prinzipiell verfügbar ist.
Soll man jetzt einen LTE-Tarif buchen?
Die Antwort lautet: Klares Ja.
Wenn in Ihrer Region LTE verfügbar ist, können Sie zumindest einen der preiswerteren Tarife mit Datenraten von beispielsweise 7,2 MBit/s buchen. LTE wird ausgebaut werden, soviel steht fest. Warum ist das so. Der Wunsch nach schnellen Datenverbindungen wächst rasant. Die Menschen wollen gleichzeitig HD-TV über das Netz schauen, so schnell wie möglich im Internet surfen, VoIP und Online-Gaming nutzen, und das alles auf einmal. Die heimische Technik, nämlich moderne WLAN-Router mit der Übertragungsmöglichkeit von 450 MBit/s, gibt es längst. Auch auf mobilen Geräten, seinen es Smartphones, Tablets oder Laptops, kann es nicht schnell genug mit den Daten gehen. Nun gibt es auch Bestrebungen, mit Festnetzleitungen die Kapazitäten auszubauen, aber das ist enorm teuer. Es gibt seit 2010 einige Modellversuche, Glasfaserleitungen bis in die Wohnungen von Endnutzern zu verlegen, um höchste DSL-Geschwindigkeiten zu erreichen, doch ob sich das durchsetzt, ist höchst fraglich, aus schieren Kostengründen. Auch die Tarife der Kabelanbieter wie Kabel BW, mit denen Datenraten von 126 MBit/s erreicht werden können, sind enorm teuer, sie kosten bis zu 130 Euro monatlich. Da ist LTE jetzt schon die preiswertere Alternative, der 50-MB/s-Tarif von Vodafone kostet 69,99 Euro, und das ist ein Startpreis, der sehr bald sinken dürfte. Die Datenrate ist zwar niedriger, aber ob Sie bei Kabel BW wirklich 126 MBit/s erreichen, merken Sie im Ernst nicht.
Da es bislang nur wenige Anbieter gibt, ist ein LTE-Tarif Ende des Jahres 2011 relativ leicht zu finden, einfach nach LTE-Anbietervergleich suchen. Nicht vergessen: Der erste Schritt ist der Verfügbarkeitscheck.
Weiterführende Seiten:
- Hier können Sie einen LTE Vergleich durchführen
- Interessanter Überblick über LTE-Tarife und passende Endgeräte
- Netze, Tarife und Endgeräte für LTE auf ZDNet
Und zum guten Schluss noch ein interessantes Video über LTE: